Konzertrückblick
- Dezember 2008: Gregorianische Weihnacht
- November 2008: G.F. Händel: Messiah
- Juni 2008: Hugo Distler: Totentanz
- Februar 2008: Glanz der Renaissance
- Dezember 2007: J. S. Bach: Weihnachtsoratorium 1-6
- September 2007: Jüdische Chroniken
- März 2007: La passion de l'orgue
- Dezember 2006: Barocke Weihnacht
- Oktober 2006: Romantische Schöpfungen
- April 2006: Monteverdi: Marienvesper
- Dezember 2005: Romantische Weihnacht
- Oktober 2005: W. A. Mozart: Requiem
- März 2005: A. Pärt: Passio und H. Schanderl: Ahura Mazdah (UA)
- Dezember 2004: Gregorianische Choräle und A-cappella-Motetten
- Oktober 2004: Gabriel Fauré: Requiem op. 48
- Juni 2004: Cresce la fiamma
- März 2004: J. S. Bach: Johannespassion
- Dezember 2003: Hugo Distler: Weihnachtsgeschichte
- Juli 2003: Haydn und Händel: Fanfaren
- Dezember 2002: J. S. Bach: Weihnachtsoratorium 1-3
- November 2002: Der Tod, das ist die kühle Nacht
- März 2002: Carl Orff: Carmina Burana
- Dezember 2001: Weihnachten für musikalische Gourmets
- Juni 2001: Virtuose Psalmen
- April 2001: Heinrich Schütz: Matthäus-Passion
- Dezember 2000: Bach: Magnificat und Kantaten
- März 2000: Il primavera
Gregorianische Weihnacht
Gregorianik und Weihnachtsmotetten a-cappella
Der Hugo-Distler-Chor singt das gregorianische Proprium vom dritten Advent
sowie a-cappella-Motetten von Tallis, Victoria, Mendelssohn, Grieg und Lauridsen
Sonntag, 14. Dezember 2008
um 17.00 Uhr
Kirche Am Hohenzollernplatz Berlin-Wilmersdorf
Dezember 2008
Am Sonntag, dem 14. Dezember 2008 um 17.00 Uhr
in der Kirche Am Hohenzollernplatz Berlin-Wilmersdorf
Gregorianische Weihnacht
Gregorianik und Weihnachtsmotetten a-cappella
Der Hugo-Distler-Chor singt das gregorianische Proprium vom dritten Advent sowie a-cappella-Motetten von Tallis, Victoria, Mendelssohn, Grieg und Lauridsen.
Der Gregorianische Choral, oft über 1000 Jahre alt, ist die Quelle der abendländischen Musikkultur und erlebt heute wieder eine neue Hochblüte. Menschen aller Altersgruppen entdecken in den weitgespannten Melodien mit ihren schwebenden Rhythmen und ungewohnten Tonarten eine Quelle der Ruhe und Meditation. In unserem vorweihnachtlichen Konzert, das wie jedes Jahr am 3. Advent stattfindet, singen wir das Proprium von diesem Adventssontag: "Gaudete in Domino semper [Freut euch allezeit im Herrn]".
Die mehrstimmigen Motetten der Renaissance von Asola, Dufay, Tallis und Victoria wie auch die Motetten und Lieder (Solistin: Julia Spencker) aus der Romantik von Mendelssohn und Grieg beziehen sich allesamt auf den kantablen Stil der gregorianischen Melodien, adaptieren diesen aber mit kontrapunktischen und harmonischen Mitteln an den Musikgeschmack ihrer Epoche.
Die fremden Klänge aus ferner Zeit und die innigen, vertrauten Harmonien der romantischen a-cappella-Chöre entführen Sie aus dem vorweihnachtlichen Trubel und lassen Sie Atem schöpfen, lassen Sie zur Besinnung kommen und stimmen Sie ein auf das Weihnachtsfest.
Messiah
G.F. Händel: Messiah Aufführung mit historischen Instrumenten in Originalsprache
Samstag, 15. November 2008 um 17.00 Uhr
Gethsemanekirche Berlin Prenzlauer Berg
November 2008
Am Samstag, dem 15. November 2008 um 17.00 Uhr
in der Gethsemanekirche Berlin Prenzlauer Berg
G.F. Händel: Messiah
Aufführung mit historischen Instrumenten in Originalsprache
Elisabeth Esch, Sopran | Alexander Schneider, Altus
Patrick Vogel, Tenor | Sebastian Bluth, Bass
Concerto Grosso Berlin
Der „Messiah“ gehört zu den am meisten aufgeführten Werken überhaupt. Dennoch sind einzelne Teile kaum bekannt, denn der „Messiah“ wird meist nur in einer gekürzten Version gespielt. Nicht so in unserem Konzert: Hier wurde das gesamte Werk zur Aufführung gebracht, eine Gelegenheit also, endlich einmal das Ganze zu hören. Das lohnt sich sehr, wie wir bereits bei den intensiven Proben merken konnten. Außerdem haben wir die englischen Originalsprache gewählt, was den Reiz des Werkes ebenfalls deutlich erhöht.
Thematisch umgreift der „Messiah“ die beiden großen christlichen Feste des Kirchenjahres, Weihnachten und Ostern, und trotz dieser christlichen Thematik in den einzelnen Teilen ist häufig zu hören, dass Händel vor allem für die Oper komponiert hat. Dramatische Chorsätze wechseln ab mit innig-lyrischen Solistenpartien und zeigen die reiche musikalische Ausdrucksfähigkeit des Komponisten.
Berliner Distler-Woche
Hugo Distler: Totentanz
Samstag, 21. Juni 2008
17:00 Uhr
Kirche Am Hohenzollernplatz
Juni 2008
21.-28. Juni 2008 - an verschiedenen Orten
Berliner Distler-Woche
Hugo Distler: Totentanz
Das Eröffnungskonzert des Hugo-Distler-Chor Berlin
mit der Tanzwerkstatt "No Limit"
Am Samstag, dem 21. Juni 2008 um 17 Uhr
in der Kirche Am Hohenzollernplatz
Der Hugo-Distler-Chor eröffnet die Distler-Woche mit einem der bekanntesten Werke Distlers, seinem "Totentanz". Das Vergängliche, das Leid des Abschiedes, der Verlust alles Irdischen und gleichzeitig die Hoffnung auf Erlösung von diesseitigem Leid und der Sehnsucht nach himmlischen Frieden prägte die Menschen der Pestzeiten im 15. Jahrhundert, der Epoche, aus der die ersten "Totentanz"-Bildzyklen stammen. Für Distler wurde die Polarität "Erdenlast – Himmelsfrieden" zum bestimmenden Thema seines kompositorischen Oeuvres.
Die Eindringlichkeit des Distlerschen "Totentanzes" für Chor a cappella, Sprecher und Flöte wird in der Aufführung des Distler-Chores noch durch das Einbeziehen des Ausdrucktanzes erhöht. 18 Schülerinnen der Tanzwerkstatt "No Limit" erarbeiten mit Kirsten Behm eine Choreographie, die Musik und Text mit einem dramaturgischen Bogen überspannt.
Der Hugo-Distler-Chor setzt mit diesem Konzert sein erfolgreiches Bildungsprojekt für Schulen fort: durch Einführungsveranstaltungen in Berliner Schulen, Projekte der bildenden Kunst und durch das Tanzprojekt kommen eine Vielzahl von Schülern mit der Musik Distlers in Berührung.
Sprecher und Flöte: Martin Backhaus
Leitung: Stefan Schuck
Glanz der Renaissance
Sonntag, 24.Februar 2008,17:00 Uhr
Kirche Am Hohenzollernplatz
Februar 2008
Glanz der Renaissance
Die Kirche Am Hohenzollernplatz beschloss ihr 75 jähriges Kirchweihjubiläum mit einem festlichen Konzert des Hugo-Distler-Chores. Dazu hatte der Chor mehrchörige Werke der Spätrenaissance ausgewählt. Norditalienische, insbesondere venezianische, Komponisten entdeckten in der Spätrenaissance die Möglichkeiten des im Raum verteilten mehrchörigen Musizierens und nutzten diese für eine besondere Prachtentfaltung ihrer Musik. Sie prägten damit den Kompositionsstil europaweit und beeinflussten auch die Komponisten nördlich der Alpen nachhaltig. Die enge Verbindung zur Räumlichkeit eignete sich besonders, um den denkmalgeschützten Kirchenraum der Kirche Am Hohenzollernplatz mit Stereo- und Echowirkungen zum Klingen zu bringen. Im Zentrum des Konzertes standen mehrchörige Choralbearbeitungen bekannter Kirchenlieder von Praetorius, welche nicht nur den Raum, sondern alle Besucher einstimmen ließen.
Programm:
- Hassler Cantate Domino (à 12)
- Praetorius: Allein Gott in der Höh (à 5)
Gemeinde Strophe 2+3 - Praetorius: Allein Gott in der Höh (à 8)
- Johann Vierdanck: Sonata 27
(Bassano-Ensemble) - Scheidt: Lobet, ihr Himmel
- Scheidt: Lobet den Herren
- Schütz: Ich weiß, dass mein Erlöser
- Schütz: Herr, wenn ich nur Dich
- Anonym (Annaberger Chorbücher): Laus honor sit et gloria
(capella de la torre) - Praetorius: Nun lob mein Seel (à 8)
Gemeinde Strophe 2+3 - Schütz: Nun lob mein Seel SWV 41 (à 8)
- J.L. Bach: Das ist meine Freude
- Praetorius: Verleih uns Frieden à 8 (instrumental)
Gemeinde: Verleih uns Frieden gnädiglich - Schütz: Verleih uns Frieden
- Hassler: Cantate Domino (à 12)
Mitwirkende:
Capella da la Torre:
Katharina Bäuml, Schalmei, Pommer
Birgit Bahr, Pommer, Dulzian
Henning Plumeyer, Posaune
Tobias Meier, Bassdulzian
Giovanni Bassano Ensemble Berlin:
Arno Paduch, Zink
Bernhard Meier,Altposaune
Ercole Nisini, Tenorposaune
Clemens Erdmann, Bassposaune
Klaus Eichhorn, Regal und Orgelpositiv
Hugo-Distler-Chor Berlin
Dirigent: Stefan Schuck
Bach: Weihnachtsoratorium
Sonntag, 16.12.200717:00 Teil 1-3
19:30 Teil 4-6 Kirche Am Hohenzollernplatz
Dezember 2007
J. S. Bach: Weihnachtsoratorium
Bachs Weihnachtsoratorium zählt zum wohl bekanntesten und beliebtesten das zur Weihnachtszeit zur Aufführung gelangt. Die sechs Kantaten des Weihnachtsoratoriums entstanden im Jahre 1734 im Rahmen eines umfangreichen kirchenmusikalischen Projektes. Teil 1-3 sind für den ersten bis dritten Weihnachtsfeiertag, Teil 4 für Neujahr, Teil 5 für den ersten Sonntag nach Weihnachten und Teil 6 für den 6.Januar komponiert. Wegen ihrer engen dramaturgischen Beziehung untereinander werden diese Kantaten oft als Zyklus an zwei Abenden aufgeführt.
Für den dritten Adventssonntag 2007 hatte sich nun der Hugo-Distler-Chor Berlin unter der Leitung von Stefan Schuck etwas Besonderes vorgenommen: Gemeinsam mit dem Orchester Concerto Grosso führte er alle sechs Teile von J. S. Bachs Weihnachtsoratorium auf - unterbrochen von einem weihnachtlichen Pausenbuffet mit Speisen und Getränken des "Berliner Naschmarktes".
17:00 Uhr
Teil 1: Jauchzet, frohlocket
Teil 2: Und es waren Hirten in derselben Gegend
Teil 3: Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen
PAUSE mit Buffet
19:30 Uhr
Teil 4: Fallt mit Danken, fallt mit Loben
Teil 5: Ehre sei dir, Gott, gesungen
Teil 6: Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben
Eingangschor von Teil 1: Jauchzet, frohlocket
Nicht nur das Barockorchester Concerto Grosso Berlin, das auf historischen Instrumenten musizierte, sondern auch die Solisten bürgten für einen besonderen Hörgenuss: Elisabeth Esch, Ulrike Bartsch, Niko Eckert und Sebastian Bluth.
Hörprobe: Seid froh dieweil
(Weihnachtsoratorium, 3. Kantate, Schlusschoral, Hugo-Distler-Chor 2002)
(mp3-Datei, 728 kB, 0:46 Minuten)
Solisten:
Elisabeth Esch, Sopran
Ulrike Bartsch, Alt
Niko Eckert, Tenor
Sebastian Bluth, Bass
Orchester:
Concerto Grosso Berlin
Hugo-Distler-Chor Berlin
Dirigent: Stefan Schuck
Jüdische Chronik
Samstag, 29. September 2007
um 20:00 Uhr
im Konzertsaal Hardenbergstr.
Blacher, Dessau, Hartmann, Henze, Wagner-Regeny:
Jüdische Chronik
Britten: Cantata misericordium
Schönberg: Kol nidre
Unter der Schirmherrschaft des
Regierenden Bürgermeisters
von Berlin
Klaus Wowereit
September 2007
Jüdische Chronik
Blacher, Dessau, Hartmann, Henze, Wagner-Regeny:
Jüdische Chronik (Text: Jens Gerlach)
Benjamin Britten:
Cantata misericordium
Arnold Schönberg:
Kol nidre
Mit der Jüdischen Chronik führte der Hugo-Distler-Chor Berlin ein ebenso eindrückliches wie umstrittenes Werk zeitgenössischer Musik auf.
Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges taten sich für dieses Stück west- und ostdeutsche Komponisten zusammen, um ein gemeinsames Zeichen gegen den wieder erstarkenden Antisemitismus in Deutschland zu setzen. Boris Blacher, Karl Amadeus Hartmann und Hans Werner Henze aus der Bundesrepublik sowie Paul Dessau und Rudolf Wagner-Régeny aus der DDR komponierten ein Werk, dessen musikalische Sprache von skandierendem Sprechgesang bis zu flüsternder Mahnung reicht und ihre emotionale Wirkung bis heute nicht verfehlt. Der Text, den der Schriftsteller Jens Gerlach verfasste, thematisiert den Aufstand im Warschauer Ghetto in zum Teil drastischen Worten und ruft dazu auf, sich gegen jede Form von Antisemitismus und Rassismus zu wehren: "Dies geschieht heute: ... Besudelt sind etliche Brücken und Strassen mit den verfluchten Schmähungen von einst ..." heißt es im Prolog des Werkes. Darüber allerdings, in welcher Form der Holocaust überhaupt Gegenstand von Musik nach 1945 werden sollte, gingen die Meinungen der Rezipienten der Jüdischen Chronik weit auseinander.
Als weitere Stücke waren zu hören: "Cantata misericordium", das Gleichnis vom barmherzigen Samariter, von Benjamin Britten zum 100. Gründungstag des Roten Kreuzes komponiert, und Arnold Schönbergs "Kol nidre", eine Vertonung des Gebets zum jüdischen Versöhnungstag Jom Kippur.
Das Konzertprogramm wurde begleitet durch ein pädagogisches Angebot an Berliner Schulklassen. Außerdem stellte das Anne Frank Zentrum Berlin im Rahmen der Veranstaltung seine Arbeit vor.
Orchester: Berlin Sinfonietta (Kammerorchester des BSO)
Solisten: Waltraud Heinrich (Alt), Volker Arndt (Tenor), Jörg Gottschick (Bariton/Sprecher)
Dirigent: Stefan Schuck
Oktober 2006
Romantische Schöpfungen
Unser Herbstkonzert stellte die menschliche Lebenszeit in den Bogen religiöser Texte von der Entstehung der Welt bis hin zum Weltende.
Mit großer Begeisterung sang der Hugo-Distler-Chor in seinem diesjährigen A-cappella-Konzert mit Aaron Coplands "In the beginning" ein großes, hierzulande nahezu unbekanntes, Werk amerikanischer Chorliteratur. In dieser viertelstündigen Vertonung der biblischen Schöpfungsgeschichte für Solosopran und gemischten Chor, die in bildhafter musikalischer Sprache, auch unter Verwendung von Jazzrhythmen, jeden einzelnen der sieben Schöpfungstage abwechslungsreich charakterisiert, sang unsere ehemalige Stimmbildnerin Elisabeth Esch das Sopran-Solo.
Die Texte der "Drei Psalmen op. 78" (Psalm 2, 43 und 22) für Doppelchor von Felix Mendelssohn Bartholdy drücken sowohl das Hadern des Menschen mit seinem Schöpfer wie auch Zuversicht und Lobpreis bewegend aus.
Joseph Gabriel Rheinbergers "Cantus missae" Es-Dur für Doppelchor schließlich -- immer wieder als eine der schönsten Chorkompositionen der Romantik bezeichnet -- führt die alttestamentarischen Texte fort in die Liturgie der christlichen Kirchen, welche der Welt durch die Auferstehung Christi Erlösung und Friede verheißt.
Aaron Copland (1900 - 1990): In the beginning
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Drei Psalmen op 78
- Psalm 2: Warum toben die Heiden
- Psalm 43: Richte mich, Gott
- Psalm 22: Mein Gott, warum hast Du mich verlassen
Joseph Gabriel Rheinberger (1839 - 1901): Cantus Missae op. 109
Solistin:
Elisabeth Esch, Sopran
Hugo-Distler-Chor Berlin
Dirigent: Stefan Schuck
April 2006
Claudio Monteverdi: Marienvesper
Mit Claudio Monteverdis (1567-1643) "Vespro della Beata Vergine", der "Marienvesper" von 1610 führte der Hugo-Distler-Chor eines der klangprächtigsten Schlüsselwerke der musikgeschichtlichen Entwicklung auf. Zur Aufführung dieses klanggewaltigen Werkes der venezianischen Mehrchörigkeit konnten wieder erfahrene Spezialisten der Alten Musik gewonnen werden.
Monteverdis Komposition vertont die liturgisch vorgeschriebenen Texte des Vespergottesdienstes. Dabei kombiniert er die polyphone Verarbeitung des Psalmtones in sechs- bis zehnstimmigen Chören (ein R¨ckgriff auf die Satztechnik der Renaissance) mit neuen, ganzvollen deklamatorisch-rhetorischen Techniken der gerade erst sich konstituierenden Tonsprache des Barock. In den fünf Einschüben über nicht-liturgische Texte zeigt Monteverdi die ganze Fülle seiner konzertanten Kompositionsmöglichkeiten im "neuen Stil" des Barock und bezieht dabei die räumlichen Möglichkeiten wie Echoeffekte mit ein.
Diese aufwendige Konzertproduktion war nur möglich durch die Unterstützung der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin.
Solisten:
Katharina Hohlfeld, Angela Umlauf, Sopran
Volker Arndt, Altus
Markus Brutscher, Jürgen Ochs, Tenor
Jörg Gottschick, Bariton
Wilhelm Schwinghammer, Bass
Orchester:
Concerto Grosso Berlin
Hugo-Distler-Chor Berlin
Dirigent: Stefan Schuck
Dezember 2005
Romantische Weihnacht
Solisten:
, Sopran
, Alt
, Tenor
, Bass
Orchester:
Hugo-Distler-Chor Berlin
Dirigent: Stefan Schuck
W. A. Mozart:
Requiem
Sonntag, 30. Oktober 2005 um 20:15 Uhr
im Kammermusiksaal der Philharmonie
Oktober 2005
Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem d-Moll KV 626 (1791)
Obwohl Mozart vor seinem Tode das Requiem nicht mehr fertigstellen konnte und die Endfassung von seinem Schüler Franz Xaver Süßmayr erarbeitet wurde, ist es doch in die große geistliche Chorliteratur eingegangen. Ein beeindruckendes, erschütterndes und doch gleichzeitig tröstliches Werk.
Es kam eine von Duncan Druce revidierte und ergänzte Version der Süßmayr-Fassung zur Aufführung.
Dieses Programm haben wir gemeinsam mit dem Blackheath Choir im Rahmen der Städtepartnerschaft Wilmersdorf-Lewisham, vermittelt durch das Bezirksamt Wilmersdorf/Charlottenburg, im November in London ein zweites Mal aufgeführt.
Solisten:
Jeanette Bühler, Sopran
Waltraud Heinrich, Alt
Friedemann Büttner, Tenor
Wilhelm Schwinghammer, Bass
Concerto Grosso Berlin
mit historischen Instrumenten
Hugo-Distler-Chor Berlin
Dirigent: Stefan Schuck
Mehr zu diesem Programm:
Gedanken zum Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart von Stefan Schuck
Arvo Pärt: Passio (1982)
Hans Schanderl: Ahura Mazdah (2004) UA
Passionskonzert
Mittwoch, 23. März 2005
um 20:00 Uhr
im Kammermusiksaal der Philharmonie
März 2005
Arvo Pärt: Passio Domini nostri Jesu Christi secundum Joannem (1982)
Hans Schanderl: Ahura Mazdah (2004) UA
In der "Passio" von Arvo Pärt ist Gregorianik, Polyphonie der frühen frankoflämischen Epoche sowie russisch-orthodoxe Hymnik zu einem meditativen Werk verschmolzen. Anlässlich des 70. Geburtstages des in Berlin lebenden Komponisten singt der Hugo-Distler-Chor erstmals dieses bedeutende Werk.
Die Auftragskomposition des Hugo-Distler-Chores "Ahura Mazdah" über Texte des Zarathustra verbindet Elemente der orientalischen Tonsprache mit europäischer Motettenkunst. Uraufführung.
Solisten:
Katharina Hohlfeld, Sopran
Alexander Schneider, Altus
Maximilian Schmitt, Tenor
Sebastian Bluth, Bariton
Jörg Gottschick, Bass
Ensemble United Berlin
Hugo-Distler-Chor Berlin
Dirigent: Stefan Schuck
Gregorianik und Motetten
Adventskonzert
Sonntag, 12. Dezember 2004
um 17:00 Uhr
in der Hohenzollernkirche
Dezember 2004
Gregorianische Choräle und A-cappella-Motetten
von H. Schütz bis A. Pärt
zusammen mit dem Heinrich-Schütz-Chor Tokyo, Japan
unter der Leitung von Frau Yumiko Tanno
Gesamtleitung: Stefan Schuck
Die kunstvollen, einstimmigen gregorianischen Gesänge bilden den meditativen Rahmen zu beliebten romantischen Chorsätzen im Weihnachtskonzert der Hugo-Distler-Chores. In diesem Jahr ist der Heinrich-Schütz-Chor Tokyo als Gast zu hören. Er wird deutschsprachige Motetten von Heinrich Schütz sowie das Magnificat von Arvo Pärt zu Gehör bringen.
Hugo-Distler-Chor Berlin
Heinrich-Schütz-Chor Tokyo
Dirigent: Stefan Schuck
Oktober 2004
Gabriel Fauré: Requiem op. 48
Konzert für Soli, Chor und Orchester
Dieses Herbstkonzert war eine Zusammenarbeit mit dem Blackheath Choir London, über die wir uns besonders gefreut haben. Der Kontakt wurde im Rahmen der Städtepartnerschaft Wilmersdorf-Lewisham durch das Bezirksamt Wilmersdorf/Charlottenburg vermittelt.
Mit den Londonern hatten wir uns Faurés bekanntes Requiem vorgenommen. Diese Totenmesse entstand in der Zeit zwischen 1887 und 1899. Ganz bemerkenswert sind die Ruhe und die Zuversicht, die dieses Werk ausstrahlt - ein sanfter, freundlicher Blick auf das Jenseits, das von dem Komponisten als Erlösung gezeigt wird.
Solisten:
Anette Geiß, Sopran
Alexander Schneider, Haute-Contre
Ingo Jander, Tenor
Ingolf Seidel, Bariton
Kammerorchester Berliner Cappella
Hugo-Distler-Chor Berlin
Blackheath Choir London
Dirigent: Stefan Schuck
mehr zu diesem Programm:
Informationen über Fauré Requiem (englisch)
Jubiläumssaison
50 Jahre HDC
Cresce la fiamma
A-cappella-Konzert
Sonntag, 20. Juni 2004
um 20:00 Uhr
in der Hohenzollernkirche
Juni 2004
Cresce la fiamma
A-cappella-Konzert in der Hohenzollernkirche
Unser Sommerkonzert zum Abschluß der Jubiläumssaison führte den Zuhörer zur Mittsommernacht mit jungen Chorwerken auf alte Texte nach musikalischen Stilvorlagen aus der Renaissance in die Welt des Feuers der Emotionen.
Es wurden Werke von Brahms (Fest- und Gedenksprüche), von Korngold (Songs of the Clown) und von M. Laudridson (Fire Madrigals) zur Aufführung gebracht.
Solist:
Friedemann Büttner, Tenor
Sprecher:
Wolfgang Unterzaucher
Hugo-Distler-Chor Berlin
Dirigent: Stefan Schuck
Jubiläumssaison
50 Jahre HDC
J. S. Bach: Johannespassion
Passionskonzert
Sonntag, 14. März 2004
um 17:00 Uhr
in der Hohenzollernkirche
März 2004
Johann Sebastian Bach: Johannespassion
Passionskonzert mit hochkarätiger Besetzung
Der Hugo-Distler-Chor ist stolz darauf, dass es gelungen ist, für dieses Konzert der Jubiläumssaison international herausragende junge Gesangsstars, u.a. von der Hamburgischen und Züricher Staatsoper, zu verpflichten. Die Aufführung wurde von dem neuen Berliner Barockorchester Concerto Grosso Berlin auf historischen Instrumenten begleitet.
Die Johannespassion ist ohne Frage eines der schönsten
Chorwerke Bachs. Er hat sie mehrfach überarbeitet und damit
ein Oratorium geschaffen, das sowohl für den Chor als auch für
den Zuhörer ein besonderes Erlebnis darstellt. Anders als in
vielen anderen Passionen, kommt dem Chor eine zentrale Rolle zu. Ihm wird
nicht nur in den 14 Turbachören die Rolle der Menschenmengen
(Volk, Kriegsknechte, Hohepriester etc.) übertragen, sondern
er repräsentiert in 11 Chorälen und lyrischen Chorsätzen die
kommentierende Gemeinde der Gläubigen.
Bach predigt durch seine dichte Tonsprache in der Johannespassion
das Evangelium vom triumphierenden Sohn Gottes, der durch seinen
Kreuzestod sein wahres Königreich auf Erden errichtet und die Macht
des Todes und der Sünde endgültig bricht.
Ein packender und
gleichzeitig erbaulicher Hörgenuss, der etwa zwei Stunden währt
und dem, der sich darauf einlässt, am Ende doch viel zu kurz erscheint.
Solisten:
Katharina Hohlfeld, Berlin, Sopran
Katharina Peetz, Staatsoper Zürich, Alt
Wolfram Teßmer, Berlin, Bass
Daniel Sans, Frankfurt, Evangelist
Jan Buchwald, Staatsoper Hamburg, Jesus
Orchester:
Concerto Grosso Berlin (mit historischen Instrumenten)
Hugo-Distler-Chor Berlin
Dirigent: Stefan Schuck
50 Jahre HDC
Das Jubiläumskonzert
Hugo Distler: Weihnachtsgeschichte
Sonntag, 14. Dezember 2003
um 17:00 Uhr
in der Hohenzollernkirche
Dezember 2003
Hugo Distler: Die Weihnachtsgeschichte op. 10
A-cappella-Konzert
Wie konnte es anders sein? Zum 50-jährigen Jubiläum des Hugo-Distler-Chors gab es natürlich Hugo Distler zu hören. Und da der Chor sein erstes Konzert zur Weihnachtszeit aufführte, war es nur konsequent aus Distlers Werken die Weihnachtsgeschichte für das Jubiläumskonzert zu wählen.
Zahlreich waren auch ehemalige Chormitglieder und dem Chor verbundene Persönlichkeiten zum Konzert mit anschließender Jubiläumsfeier angereist. Glückliche Gesichter und ein begeisterter Applaus machten uns diesen Abend zu einem unvergeßlichen Erlebnis.
Zum Programm:
In Hugo Distlers Weihnachtsgeschichte scheint das Vorbild der alten A-cappella-Musik - von welcher
Distlers Schaffen grundsätzlich inspiriert war - noch stärker durch.
Neben den beiden beeindruckend kontraststarken, eindringlichen Chören, die
die Einleitung und den Schluß bilden, hat Distler sieben kunstvolle
Choralvariationen zu "Es ist ein Ros entsprungen" komponiert,
deren Anlage und Ausdruck von schlicht bis komplex reicht.
Solisten:
Elisabeth Esch, Sopran
Ingo Jander, Tenor
Hugo-Distler-Chor Berlin
Dirigent: Stefan Schuck
mehr zu diesem Programm:
Informationen über Hugo Distler
Informationen über das Jubiläum
Juli 2003
Haydn und Händel: Fanfaren
Konzert für gemischten Chor und Orchester
Zur Aufführung kamen zwei Werke, in denen die Fanfaren weltlicher Ereignisse im geistlichen Kontext ihren Ausdruck finden.
Joseph Haydn: Missa in angustiis (Nelson-Messe, 1798)
Messe für Soli, Chor, Orchester und Orgel
- bis heute die wohl beliebteste unter Haydns Messen
- abwechslungsreich durch ineinandergreifende Chor- und Solopartien
Haydns Thema ist die weltliche Bedrängnis (angustiis) in einer kriegerischen Zeit und ihre Überwindung durch die Anrufung Gottes als Beistand, umgesetzt in einer dramatisch gestalteten Messe.
Georg Friedrich Händel: Dettinger Te Deum (1743)
Lobgesang für Soli, Chor, Orchester und Basso continuo
- stark chorbetont mit eingewobenen Soli
- jubelnd fröhlich bis still freudig
Hörprobe: Thou art the King of Glory (Ausschnitt)
(MP3-Datei, 480 kB, 1:00 Minute)
Händels Motiv ist ein Sieg über Frankreich in der Schlacht bei Dettingen, die damit verknüpfte Hoffnung auf Frieden und die Freude über die sichere Heimkehr des englischen Königs. Dies ist Anlass für Gotteslob und Dank aus dem Munde des ganzen Volkes (repräsentiert durch den Chor).
Solisten:
Elisabeth Esch, Sopran
Waltraud Heinrich, Alt
Friedemann Büttner, Tenor
Jörg Gottschick, Bass
Orchester: Concerto Brandenburg
Hugo-Distler-Chor Berlin
Dirigent: Stefan Schuck
mehr zu diesem Programm:
Text des Te Deum (deutsch)
Dezember 2002
J. S. Bach: Weihnachtsoratorium 1-3
Das populäre Weihnachtskonzert
Kantate 1: Jauchzet, frohlocket
Kantate 2: Und es waren Hirten
Kantate 3: Herrscher des Himmels
Die sechs Kantaten des Weihnachtsoratoriums entstanden im Jahre 1734 im Rahmen eines umfangreichen kirchenmusikalischen Projektes. Teil 1-3 sind für den ersten bis dritten Weihnachtsfeiertag, Teil 4 für Neujahr, Teil 5 für den ersten Sonntag nach Weihnachten und Teil 6 für den 6.Januar komponiert. Wegen ihrer engen dramaturgischen Beziehung untereinander werden diese Kantaten oft als Zyklus an zwei Abenden aufgeführt. Heute zählen sie zum wohl bekanntesten und beliebtesten das zur Weihnachtszeit zur Aufführung gelangt.
Hörprobe: Seid froh dieweil (3. Kantate, Schlusschoral)
(mp3-Datei, 728 kB, 0:46 Minuten)
Solisten:
Amy Green, Sopran
Ulrike Bartsch, Alt
Ralph Eschrig, Tenor
Michael Timm, Bass
Kammerorchester Berliner Capella
Hugo-Distler-Chor Berlin
Dirigent: Stefan Schuck
November 2002
Der Tod, das ist die kühle Nacht
Das besondere A-cappella-Konzert
Requiem
Giovanni Pierluigi da Palestrina: Missa pro defunctis
Hörprobe: Agnus Dei
(mp3-Datei, 1.0 MB, 1:09 Minuten)
und Motetten
Peter Cornelius: Der Tod, das ist die kühle Nacht
Max Reger: O Tod, wie bitter bist du - Der Mensch lebt und besteht
Hugo Distler: Ich wollt, dass ich daheime wär
Die kontemplative Ruhe der Alten Musik wird kontrastiert durch die individuellen Aussagen hochexpressiver, spätromantischer Motetten und lädt ein zu meditativer Besinnung.
Der Chor möchte mit dem Konzert auch an den 60. Todestag des Berliner Komponisten Hugo Distler am 1. November erinnern.
Hugo-Distler-Chor Berlin
Dirigent: Stefan Schuck
Carmina Burana
Samstag, 02. März 2002
um 20.00 Uhr
im Kammermusiksaal der Philharmonie
März 2002
Carl Orff: Carmina Burana
Cantiones Profanae (weltliche Gesänge)
Orffs großartige Vertonung einer Auswahl von Liedern aus einer mittelalterlichen Schriftensammlung: die Carmina Burana (Lieder aus Benediktbeuren).
Immer wieder gern aufgeführt und gehört!
Solisten:
Elisabeth Esch, Sopran
David Knutson, Tenor
Hans-Jürgen Zander, Bariton
Klavier:
Dunja Robotti, Zsuzsa Balint
Schlagzeug:
Andreas Birnbaum, Jörg Günzel,
Sven Kalis, Alexander Ludwig,
Daniel Tummes,
Hugo-Distler-Chor Berlin
Dirigent: Stefan Schuck
Weihnachten für musikalische Gourmets
Sonntag, 16. Dezember 2001
um 17.00 Uhr
in der Hohenzollernkirche
Dezember 2001
Weihnachten für musikalische Gourmets
Konzert für gemischten Chor und Holzbläser
Bei diesen Werken handelt es sich um zu unrecht sehr selten aufgeführte echte Leckerbissen!
Johann Michael Haydn: Missa Sancti Hieronymi
Messe für Soli, Chor, Oboen und Fagotte
- ausgesprochen unübliche Besetzung
- seinerzeit sehr gerühmtes Werk
- abwechslungsreich im Wechsel Solo, Tutti
- jubelnd fröhlich
Ottorino Respighi: Lauda per la Natività del Signore
Weihnachtskantate für Soli, Chor, Holzbläser und Klavier
- italienische Spätromanitk
- aparte Klangfarbenkombinationen
- expressive, italienisch-üppige Belcanto-Klanglichkeit
Solisten:
Elisabeth Esch, Sopran
Tina Hörhold, Mezzosopran
Volker Arndt, Tenor
Wolfram Teßmer, Baß
Holzbläserensemble Cumligno
Hugo-Distler-Chor Berlin
Dirigent: Stefan Schuck
Juni 2001
Virtuose Psalmen
A-cappella-Werke und Lesung
Johann Sebastian Bach: Doppelchörige Motette: Singet dem Herrn
Felix Mendelssohn Bartholdy: Achtstimmige Motetten op. 78
Warum toben die Heiden - Richte mich, Gott - Mein Gott, mein Gott, warum hast Du
mich verlassen
sowie a-cappella-Motetten von
H. Purcell
H. W. Zimmermann
A. Koszewski
Trotz der schönen Witterung, die zu anderen Aktivitäten einlud, war das Konzert gut besucht und die Zuhörer waren begeistert.
Solisten aus dem Chor:
Bonnie Bernburg, Beate Paul, Barbara Reier, Sopran
Verena Perschmann, Monika Staudt, Alt
Franz Hafner, Ingo Jander, Tenor
Thomas Feindt, Sven Kühnast, Baß
Sprecher:
Wolfgang Unterzaucher
Hugo-Distler-Chor Berlin
Dirigent: Stefan Schuck
mehr zu diesem Programm:
Die Presseinformation zum Programm
Einführung und ausführliches Programm
Überblick über Zimmermann - Werke
Heinrich Schütz: Matthäus-Passion
A-cappella-Konzertgottesdienst
Sonntag, 08. April 2001
in der Hohenzollernkirche
J. S. Bach: Magnificat und Kantaten
Sonntag, 17. Dezember 2000
Konzert mit dem Orchester "Concerto Brandenburg"
in der Hohenzollernkirche
Il primavera
A-cappella-Konzert
19. März 2000
im Kammermusiksaal der Philharmonie

